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Denise Bernard – Die ganz andere Freeletics-Erfolgsgeschichte

Freeletics schreibt tausende Erfolgsgeschichten. Egal, welches Forum man auch aufruft, überall finden sich beeindruckende Transformationsstories. Leute, die mit Freeletics ihre Traumfigur erreicht haben. Die unglaublich viel abgenommen haben. Die das erste Mal in ihrem Leben einen Sixpack vorzeigen können und deren einst verhasste Badehose seitdem zu ihrem Lieblingsoutfit gehört. Leute, die von der Coach-Potato zum Sportfreak geworden sind. Leute, die vorher weit davon entfernt waren, sich selbst als Athleten zu bezeichnen, und genau das nun sind: Athleten. Freie Athleten. Und jeder einzelne von ihnen hat eine persönliche, eine beeindruckende Geschichte zu erzählen.

Denise Bernard vor dem Lauf

Denise Bernard

Als Vegan Freeletics auf mich zugekommen ist und mich gefragt hat, ob ich nicht auch meine Geschichte erzählen möchte, da war mir schnell klar: Eine Transformationsstory – diese eine von tausend anderen – kann ich nicht erzählen. Ich war schon immer sportlich. Ich habe nicht durch Freeletics abgenommen. Meinen Sixpack hatte ich auch schon vorher. Gut, ich könnte darüber schreiben, dass ich es nach meiner Zwillingsschwangerschaft und somit 3 Kindern, die ich in 1,5 Jahren zur Welt gebracht habe, trotzdem zurück zur alten Figur geschafft habe – ohne, dass ich jetzt behaupten könnte, über perfekte Gene zu verfügen. Ich könnte Frauen mit Hashimoto Mut machen, dass sie trotz ihrer Schilddrüsenerkrankung ihre sportliche Traumfigur erreichen können, denn mit Hashimoto plage ich mich auch herum. Aber die Story, die ich von mir erzählen möchte, hat mit einer anderen Art von Transformation und Erfolg zu tun. Ich persönlich habe durch Freeletics nämlich etwas ganz anderes geschafft: Ich habe mir eine Menge Träume verwirklicht. Aber lest selbst…

Braucht ein Athlet Follower?

Es ist zwei Jahre her, als ich im Fernsehen einen Bericht über Freeletics sah und neugierig wurde. Freeletics war genau die Art von Sport, die ich auch schon machte: Bodyweight-Exercises und eine Menge Cardio-Training. Ich war flexibel, brauchte nicht viel Platz und Zeit und liebte meine eigene kleine Welt. Als ich mich für Freeletics entschied, war das plötzlich was anderes. Von einem auf den anderen Tag hatte ich nicht nur einen Coach, sondern auch ein Profil. Ein öffentliches. Und es machte mir Angst. Ich war der Typ Mensch, der am liebsten nachts joggen geht, wenn die Straßen leergefegt sind und keine Menschenseele unterwegs war. Die Dunkelheit gab mir Sicherheit, denn ich hatte den Sport nur für mich. Keine beobachtenden Blicke. Kein Druck. Einfach nur ich selbst. Ich konnte rennen, wie ich wollte. Schwitzen, keuchen, Tempo machen. In der Dunkelheit kam es mir vor, als sei ich schneller, und ich liebte das orangene Licht der Straßenlaternen und den Gedanken, dass einen das Schwarz der Nacht nach ein paar Metern verschlucken würde, wenn es denn sein musste.

Denise Bernard, Sixpack

Denise´s Sixpack

Wenn ich zu Hause trainierte, dann in meinem Wohnzimmer, auf ein paar Quadratmetern vor dem Fernseher. Der einzige, der mir ab und an dabei zusah, war mein Mann. Und all das sollte sich jetzt ändern? Wenn ich meine Workouts absolvierte und abspeicherte, würden alle in meinem Feed meine Erfolge und Zeiten mitverfolgen können. Diesen Gedanken mochte ich überhaupt nicht. Ich mochte ihn deswegen nicht, weil der Sport bisher nur mein eigenes Ding war. Ich brauchte niemandem etwas zu beweisen und mich nicht zu rechtfertigen. Ich hatte Angst, dass sich all das ändern würde. Wenn die Profis von Freeletics ein Workout speicherten, sah ich, wie es dabei abging. Tausende Athleten klatschten oder kommentierten. Zumeist waren es immer dieselben. Und man sah ziemlich deutlich, dass sie nicht darauf aus waren, ehrlich eine Leistung zu würdigen, sondern damit auf ihr eigenes Profil aufmerksam machen wollten. Dieser ganze Feed, diese Claps, hatten in großen Teilen etwas mit dem Social-Media-Hype von Facebook und Instagram gemein. Alle waren auf möglichst viele Likes aus, und um diese zu erreichen, waren sie sich für nichts zu schade. Wenn man die Feeds verfolgte, sah man schnell, dass diese Athleten es auch nur bis zu einem gewissen Level schafften, bevor sie das Interesse am Sport verloren und weiterzogen. Und um möglichst viele Claps zu erhaschen, posteten so manche halbnackte Bilder von sich oder – noch schlimmer – manipulierten ihre Workout-Zeiten, ließen Pausen weg, um Minuten einzusparen. Oder auch mal ganze Übungsblöcke. Im Ernst? Den möchte ich sehen, der 25 Burpees in 10 Sekunden schafft… aber in den Profilen fand ich solche Geschichten mehr als einmal.

Sport als Egotrip: Nein, danke!

Ich hatte Angst, dass diese Jagd nach Claps und Kommentaren, diese Öffentlichkeit, auch etwas mit mir und meinem Ego machen würde. Würde ich irgendwann an den Punkt kommen, an dem auch mir wichtiger war, wie ich vor anderen dastehen würde, statt den Sport weiterhin einfach nur für mich zu machen? Könnte ich dem Sog wiederstehen, Claps zu sammeln, anstatt einfach nur Spaß an der Sache zu haben? Diese Balance zwischen Eigen- und Fremdmotivation ist ein extrem schmaler Grat. Ich wollte nicht auf die falsche Seite gelangen und abstürzen.

Also entschied ich mich, anonym zu bleiben. Und ich hoffte so sehr, anonym bleiben zu können! Ich vermied jegliche Art von Claps und Kommentaren unter anderen Profilen und machte einfach nur mein Ding. Drei Monate lang. Dann lief mein 15-Wochen-Programm aus und ich stand vor der Wahl, weiterzumachen. Ja, weitermachen wollte ich.  Und ich fühlte mich bereit, diesen Sprung zu wagen: Ein öffentliches Profil zu haben. Also machte ich es, nach vielen und langen Überlegungen: Ich schrieb das allererste Mal einen Kommentar.

Denise Bernard vor dem Lauf

Denise Bernard vor dem Lauf

Die Folgen waren absehbar und schneller da, als ich gucken konnte: Ich hatte sofort einen ersten Follower. Dieser war ziemlich sportverrückt und ziemlich erstaunt, wie es sein konnte, dass ich nach so langer Zeit und so vielen Workouts noch immer keinen einzigen Athleten in meiner Folgeliste hatte. Ich war bereits auf Level 33, und das, ohne dass es irgendjemand mitbekommen hatte. Er fragte mich, warum und ich erklärte es ihm. Er war beeindruckt. In den folgenden Wochen wuchs meine Followerzahl langsam an und ich merkte schon, dass meine Angst nicht ganz unbegründet war. Ich verbrachte viel mehr Zeit damit, zu schauen, was andere sportlich auf die Beine gestellt hatten. Ich hatte das Smartphone in der Hand, um Kommentare zu lesen. Und vor jedem Workout machte ich mir ganz bewusst klar, dass es völlig egal war, ob ich eine Bestzeit schaffte oder nicht – denn das, was ich da machte, wurde jetzt zwar gesehen, aber ich tat es noch immer für mich, nicht für jemand anderen.

Hey, da bin ich: Motivation kann so ansteckend sein!

Was aus dieser Geschichte mit dem ersten Follower folgte, war eine Freundschaft, die immer stärker wurde. Dieser Mensch war es, der mich irgendwann dazu brachte, immer verrücktere Dinge auszuprobieren. Ein dreifaches Aphrodite zum Beispiel oder ein dreifaches Helios. Die engen Kontakte zu ein paar von diesen Athleten da draußen brachten mir tausendmal mehr als jeder Clap. Zig Kommentare brauchte ich nicht – das Feedback von dieser Handvoll enger Sportsfreunde war bald viel mehr wert. Ich merkte aber auch, dass ich anfing, andere durch meine Leistungen und meinen Spaß am Sport zu motivieren und zu inspirieren. Ich hatte mich nie als Vorbild gesehen und merkte doch, dass ich für manche zum Vorbild wurde. Und es machte mich glücklich.

Im darauffolgenden Jahr stellte sich mein Leben dann auf den Kopf. Ich blieb zwar dem Prinzip von Bodyweight-Exercises und HIT-Workouts treu, füllte meinen Feed fleißig mit sportlichen Aktivitäten, aber verlagerte den Fokus trotzdem zeitweilig auf ein anderes Programm. Ich fing an, Workouts zu kreieren, Ansprechpartner für Athleten aus aller Welt zu werden, Sportneulinge abzuholen und ihnen zu zeigen, was sie alles leisten können, wenn sie nur an sich selbst glauben. Ich hatte bald eine eigene, virtuelle Trainingsgruppe auf Facebook, und ich liebte es, die Erfolge meiner Athleten zu sehen. Ja, irgendwie waren es „meine Athleten“, und ich rede voller Stolz von ihnen. Da sind so viele tolle Freundschaften draus entstanden! Keine Herausforderung ist zu groß, wenn du jemanden hast, der an dich glaubt. Der dich dazu bringt, an dich selbst zu glauben und dir viel mehr zuzutrauen, als du jemals für möglich gehalten hast.

Freeletics eröffnete mir neue Welten

Denise Bernard bei den Jumping Jacks

Denise Bernard – Jumping Jacks

Inzwischen bin ich zurückgekehrt zu reinen Freeletics-Workouts und ein paar Eigenkreationen mit bestimmtem Fokus. Meine Trainingsgruppe hat sich gewandelt, steht auf eigenen Beinen. Statt sich nur auf ein Programm zu konzentrieren, wie es damals zwangsläufig der Fall war, trainieren nun Läufer neben Athleten, Calisthenics-Begeisterte neben Cardio-Freaks, Profis neben Anfängern. Wir motivieren uns, fordern uns heraus, reißen verrückte Gruppen-Challenges ab und haben genau eins: Unmengen von Spaß! Obwohl wir uns zumeist nur virtuell kennen, ist es die beste Truppe, die ich mir nur vorstellen kann. Die Wertschätzung und der gegenseitige Respekt sind enorm. Es ist völlig egal, ob jemand für ein Workout 40 Minuten oder weniger als 20 Minuten braucht, denn das einzige, was zählt, ist, dass man es gemacht hat. All diese Leute sind großartig, und sie in meiner eigenen Gruppe anleiten und motivieren zu dürfen, ist eine Ehre.

Und noch etwas hat sich getan. Mein Wissen über Sport, dass ich mir über die Jahre angeeignet habe, gebe ich jetzt weiter. Nachdem dieser Schritt in die Öffentlichkeit gemacht war und ich gemerkt habe, wie viel Spaß es mir macht, anderen etwas von meiner Motivation und Freude an der Bewegung weiterzugeben, habe ich mich entschieden, einen eigenen Blog zu führen. Seit Ende Mai existiert nun mein Projekt www.wortwolkeblog.com, auf dem ich regelmäßig zu Themen rund um Sport, Running und Ernährung schreibe. Als Journalistin hab ich damit genau mein Ding gefunden, was mich ausfüllt und glücklich macht: Sport und Schreiben zu verbinden und vielleicht, mit etwas Glück, Athleten weiterzubringen.

Transformation passiert auch im Kopf

Das ist meine Geschichte. Es ist keine Transformation von einer moppeligen Couch-Potatoe zu einem sportbegeisterten Freak. Es ist eine Transformation von einem zurückhaltenden Menschen, der lieber für sich war, zu einer offenen, jungen Frau, die anfing, mit ihrer Leidenschaft für Sport ganz viele andere anzustecken. Ich habe mir eine Menge Träume erfüllt in den letzten zwei Jahren, von denen ich gar nicht wusste, dass sie überhaupt existieren: Eine Trainingsgruppe zu leiten, in der alles möglich ist. Einen Blog zu schreiben, der so viele Athleten erreicht. Und einfach ich selbst sein, jeden Tag, ohne mich verstecken zu müssen.

Denise Bernard vor der Ernährungsumstellung, Rückansicht

Denise – vorher

Ach, und weil ihr ja trotzdem gerne immer eine Transformation sehen möchtet: Ja, eine klitzekleine kann ich euch auch zeigen! Dabei geht aber nicht darum, wie viel Training ihr in euren Alltag integrieren müsst, um die letzten Pfunde loszuwerden, sondern darum, dass euch die richtige Ernährung den letzten Feinschliff auf eurem Weg geben kann. Zwischen den beiden Bildern liegen fünf Wochen… fünf Wochen, in denen ich nicht gehungert, sondern lediglich mal den Mist in der Ernährung (Süßigkeiten und Co.) deutlich eingeschränkt und dafür mehr Obst und Gemüse gegessen habe. Und nein, so sehe ich nicht immer aus, keine Angst! Ich bin ein Mensch wie ihr alle, und ich bin einer, der gerne isst und gerne nascht.

Denise Bernard, nach der Ernährungsumstellung, Vorderansicht

Denise – nachher

Ich habe keine Lust, mich immer zu kasteien. Das unten zeigt euch, was möglich ist, aber ich fühle mich auch mit der „normalen“ Figur pudelwohl – und die hab ich wesentlich öfter. In diesem Sinne wünsche ich euch allen viel Spaß am Sport, und denkt immer dran: Ihr macht das für euch, für niemanden sonst. Oder wie es so schön heißt: „Sei du selbst, alle anderen sind schon vergeben.“(Oscar Wilde)

 

 

 


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Sebastian Freeletics

Christian Wenzel ist ein erfolgreicher Unternehmer, Familienvater und Online Marketing Experte. Basierend auf seinem Lieblingszitat und Lebensmotto: "Wir dürfen selbst die Veränderung sein die wir in der Welt sehen möchten", startete er sein eigenes Unternehmen, welches er seit Anbeginn sehr erfolgreich führt! Das Thema Fitness war schon immer ein wichtiger Bestandteil seines Lebens. Mit dem selben Engagement, dass er für sein Unternehmen an den Tag legt, widmet er sich seinem Körper. Eine gesunde und vegane Ernährungsweise stehen hier ganz oben auf der Liste. Ebenso der richtige Sport und die Herausforderung für Geist und Körper in jederlei Hinsicht. Dies führte ihn zu Freeletics und auch dem Portal vegan-freeletics. Das eigene Erfolgsrezept und das Wissen darüber zu teilen um anderen Menschen zu helfen ist seine Mission. Freeletics ist mehr als ein Workout. Wenn Du die Herausforderungen von freeletics meisterst, meisterst Du auch alle anderen Herausforderungen Deines Lebens. Mehr über Christian Wenzel und sein Unternehmen gibt es unter dbranding.de und unter: facebook.com/christian.wenzel2

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