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Freeletics & Technik – Warum du deinen Stern nicht verdienst

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Freeletics & Technik – Wie ehrlich bist du mit dir?

Immer wieder gibt es Diskussion um die Workout-Zeiten und die saubere Technik. Ich habe diese Thematik mal näher beleuchtet für Euch. Mein Name ist Gerd Kretzschmar und ich trainiere Freeletics seit 14.03.2014. Meine Ziele waren/sind: Keine Schmerzen mehr, fitter werden, einen Sixpack haben und bestimmte Übungen, wie Handstand, beherrschen. Den Großteil davon habe ich schon erreicht und ich will noch viel mehr! In der App findet ihr mich unter Gerd Kretzschmar. Folgt mir und lasst Euch inspirieren! Und jetzt geht’s los mit dem Artikel.

Die Kapitel dieses Artikels:

Was steckt hinter den Top-Zeiten bei Freeletics?
Freeletics Technik: und Du?
Meine fünf Freeletics Technik-Tipps für Dich
Typische Fehler bei den Freeletics Pushups
Typische Fehler bei den Freeletics Pullups
Typische Fehler bei den Freeletics Leg-Lever
Typische Fehler bei den Freeletics Squats
Typische Fehler bei den Freeletics Burpees

Was steckt hinter den Top-Zeiten bei Freeletics?

Freeletics ist ein sehr harter Sport. Es wird Dir immer alles abverlangt. Freeletics als Sport im Bereich des HIIT-Training, hat als grundlegende Eigenschaft, jedes Workout und damit jede Übung, so schnell wie möglich zu machen. Daher ergibt sich eine wunderbare Vergleichbarkeit der Workouts in den Bestenlisten auf der Webseite und in der App. Und das pusht und motiviert und es gibt Workout-Buddies oder ganze Gruppen die sich gegenseitig zu Bestleistungen anspornen.

Trotzdem kommt es vor, dass ich mich bei manchen Zeiten und Workouts frage:

WIE ZUM TEUFEL HAT JEMAND DIESE ZEIT GESCHAFFT?

Geht euch das auch manchmal so?

Freeletics Technik: und Du?

Dann wollen wir der Sache doch mal auf den Grund gehen. Natürlich gibt es sicher Top-Athleten, die solche Zeiten hinlegen, weil sie auch dementsprechend fit sind, genügend Zeit haben zu trainieren zu den optimalen Zeiten, sich optimal ernähren und natürlich dann auch so aussehen.

Dann beziehe ich das Ganze mal auf mich und ihr könnt es ja mal auf Euch beziehen: Dass ich nicht solche Zeiten abliefere, kann natürlich daran liegen, dass ich noch nicht so richtig fit bin, weil ich noch nicht lang genug dabei bin, oder weil ich zu wenig Muskelmasse aufgebaut habe oder weil ich mich nicht richtig pushe. Und wenn ich dann auf den Platz gehe, sehe ich, woran es häufig liegt. An der Technik der Übungen!

Die Vergleichbarkeit in der App hat nämlich einen Haken: Jeder Athlet bewertet sich selbst und das natürlich wohlwollend und gutmütig. Die wenigsten sind so ehrlich zu sich selbst und gestehen sich ein, dass die Übungen nicht 100% korrekt waren bzw. das vielleicht die ersten Wiederholungen sauber waren, aber doch nicht alle.

Ich habe schon häufig darüber nachgedacht, mal eine richtige Freeletics Challenge zu machen.
Bei dieser Art Challenge bekommt jeder Athlet einen Coach an die Hand und dieser zählt nur die korrekten Wiederholungen einer Übung. DAS wäre dann mal wirklich vergleichbar.

Sicherlich hat jeder Athlet den Ansporn, die Übungen so gut wie möglich auszuführen. Das möchte ich keinem absprechen. Gleichzeitig kenne ich mich ja und ich sehe auch, dass es bei anderen so ist. Man beginnt voller Energie und Konzentration und führt die Übungen richtig aus. Aber dann fängt man an nachlässig zu werden und die Übungen aufgrund einer guten Zeit schlampig auszuführen.

Auf dem Platz sehe ich falsche Pushups, falsche Burpees, falsche Leg-Lever usw. Im Prinzip gibt es bei jeder Übung genug Möglichkeiten, Fehler zu machen. Und an dieser Stelle sollten wir uns alle mal Gedanken machen, warum wir angefangen haben. Um uns mit anderen zu messen und eine geile Zeit zu haben? Ich denke nicht, dass das für viele Athleten der Grund ist. Die wirklichen Gründe sind, dass man abnehmen möchte, dass man einen Sixpack haben möchte bzw. dass man insgesamt athletisch sein möchte und seine Kondition spürbar verbessern möchte. Alle Ziele haben eines gemeinsam: Sie haben primär nichts mit Workout-Zeiten zu tun, sondern mit einer Anzahl Trainigs, die man absolviert und den korrekten Übungen.

Denn eines müsst ihr Euch bewusst machen: Falsche Ausführung von Übungen führt zu falscher Belastung und im schlimmsten Falle zu Verletzungen. Das bringt keinem was! In allen Sportgruppen auf Facebook lese ich von Athleten, die kein Freeletics machen können, weil sie pausieren müssen oder von Läufern, die nicht laufen können.

Damit ihr nicht in diese missliche Lage kommt, hier meine fünf Technik-Tipps für Euch im Überblick.

Meine fünf Freeletics Technik-Tipps für Dich

1. Achtet selbst auf Eure Technik
2. Verbessert Euch gegenseitig
3. Schaut Euch die Vidoes immer und immer wieder an
4. Sagt Euch während des Workouts: „Technik geht vor Zeit!“
5. Fotografiert oder filmt Euch bei den Workouts und analysiert die Fehler.

Denn wie ist oft im Leben gilt auch bei Freeletics: Qualität vor Quantität.

Typische Fehler bei den Freeletics Pushups

Zunächst möchte ich mal beim Pushup, also dem Liegestütz, auf die Fehler eingehen (gelten häufig auch für den einhändigen Freeletics Pushup).

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In der Ausgangslage der Pushups liegt man auf dem Boden. Danach drückt man sich nach oben und befindet sich gerade in der Planke, wie oben im Bild zu sehen.

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Dann geht man nach unten und legt seinen Oberkörper ab. Schon dabei, kann man Fehler machen. Achtet hierbei darauf, dass ihr die Knie nicht ablegt, sondern den Körper anspannt – vor allem das Gesäß!

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Hier seht ihr schon, wie die Knie den Boden nicht berühren, weil der Po und die Beine angespannt sind. Außerdem sieht man hier schön, wie die Hände den Boden verlassen. Dies ersparen sich auch manche Athleten.

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Hier sieht man sehr schön, was viele häufig falsch machen und was sehr belastend für den Rücken ist. Der Athlet ist hier im Hohlkreuz, was nicht passieren darf. Achtet daher darauf, dass ihr gerade beim Hochdrücken bei den Pushups die Spannung im ganzen Körper haltet.

 

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Weitere Tipps gibt es im Video von Christian:

 

Typische Fehler bei den Freeletics Pullups

Pullups sind eine der herausfordernsten Übungen zu Beginn. Für Fortgeschrittene gibt es noch den Musle-Up, solltest du dich für ihn interessieren, schaue im Artikel „Freeletics Muscle Up“ Artikel rein.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass manchmal folgendes Bild als Wiederholung gezählt wird:

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Nun hier sieht man gut, dass ich das Kinn „unterhalb“ der Stange habe. Aber ich brauchte doch nur noch einen Pullup. Naja, da zählt der Mal. Nein! Betrügt Euch nicht selbst und macht die Übung korrekt und zwar so hier:

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Der Kopf bleibt beim Ziehen gerade und mit dem Kinn berüht man die Klimmzugstange von oben.

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Ich nutze im Übrigen eine Klimmzugstange, die man in den Türrahmen hängen kann ähnlich wie diese hier:

Typische Fehler bei den Freeletics Leg-Lever

Kürzlich habe ich wieder einmal DIONE bekämpfen müssen und dabei habe ich festgestellt, dass die Leg-Lever mich wirklich fertig gemacht haben. Trotz allem musste ich mir eingestehen, dass ich sie so gemacht habe:

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Wie mach schön sehen kann, ist meine Beinhaltung miserabel, weil die Beine nicht gerade sind. Korrekt muss es so aussehen:

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Typische Fehler bei den Freeletics Squats

Auch die Squats also die Kniebeuge verleiten zu Schlampigkeit, wie man hier sieht:

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Beim Runtergehen müssen die Oberschenkel im rechten Winkel zu den Unterschenkel sein. Auch das nächste Bild ist nicht 100% korrekt:

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Der Unterschied zwischen Squat und Deep-Squat ist natürlich schon nochmal gegeben, aber bei einem richtigen Squat sollte man schon so niedrig gehen:

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Typische Fehler bei den Freeletics Burpees

Auch bei der meistgeliebten und meistgehassten Übung – den Burpees sieht man immer wieder Fehler. Einer ist dabei, dass die Hände hinter dem Kopf zusammengeführt werden und man dann gerade ist. Die Hände müssen sich hinter dem Kopf auch berühren: das macht für die Bewegung der Arme schon nochmal einen großen Unterschied.

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Sicherlich würde man bei vielen anderen Übungen auch noch Fehlerpotential finden, aber dabei möchte ich es erstmal lassen. Falls ihr noch mehr Übungen analysiert haben möchtet, dann lasst es mich in den Kommentaren unten wissen. Ich kann jedem nur empfehlen, sich den Freeletics Coach zu holen und dort alle Videos anzuschauen, um die Übungen korrekt auszuführen:

 

Ich verwende ab jetzt diese Hashtags und fordere Euch auf, dies auch zu tun:

#QualityOverQuantity‬
#earnyourstar

 

In diesem Sinne:
Bleibt sportlich,
Euer Gerd

P.S. Gute Besserung an Dominik Heyho! Habe Deinen Beitrag über Freeletics & Technik in der Facebook-Gruppe von „Freeletics München“ gelesen. #ClapClap

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