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Du willst dein Leben ändern? Dann heißt es: Loslassen lernen

Du hast nichts zu verlieren: Loslassen kann man lernen

Passend zum ausklingenden Sommer und dem Beginn der Herbstzeit steht bei vielen Menschen wieder Veränderung an. Irgendwas sollte sich im Leben ändern. Aber wie? Und dann ist das Gedankenkarussell bereits auch schon in vollem Gange. Erste Zweifel kommen auf. Vielleicht ist es doch besser, alles beim Alten zu belassen?

Du fragst dich, ob es wirklich der richtige Weg ist: Will ich die Risiken der Veränderung eingehen? Will ich den Kraft- und Zeitaufwand in Kauf nehmen? Oder ist es nicht besser, alles beim Alten zu belassen, auch wenn es mir nicht gut tut? Auch wenn ich weiß, dass Veränderung die Lösung wäre?

Sobald wir uns oder unser Leben ändern wollen, heißt es, Altes loslassen. Alte Verhaltensweisen, alte Besitztümer, alte Freundschaften, Orte, Erinnerung. Oft tun wir Menschen, da wir nun einmal Gewohnheitstiere sind, uns ein wenig schwer mit Veränderungen.

Leider ist das Wort "Loslassen" in der heutigen Zeit immer noch häufig mit Schmerz, Verlust, Ängsten und Einsamkeit konnotiert. 

Doch Loslassen hat in keinster Weise zwangsläufig etwas mit negativen Konsequenzen zu tun.

Es sind unsere Erfahrungen, die diesem Wort eine so "schwere" Bedeutung geben. Ändern wir unsere Erfahrungen, so ändert sich auch unser Verhältnis und unsere Sicht auf Dinge. Loslassen lässt sich also lernen. Bist du bereit?

Aus Loslassen eine positive Erfahrung machen

Loslassen, so wie ich es hier beschreiben möchte, ist ein innerer Prozess, der viel Positives mit sich bringen kann.

Ich möchte Dich heute dazu einladen, eine ganz neue Erfahrung mit dem Loslassen zu machen.

Der erste Schritt zur Veränderung: Alles beginnt immer mit einer Entscheidung.

Wenn Du bestimmte Umstände und Dinge nicht mehr in Deinem Leben haben möchtest, dann macht es Sinn, Dir zu überlegen, was Du stattdessen in Deinem Leben haben willst.

Überlege Dir also, was Du loslassen möchtest, damit etwas Neues, Kraftvolleres seinen Platz einnehmen kann.

leben ändern loslassen lernen: lasse Altes hinter dir

Hast du einmal die Entscheidung getroffen, dann mach dich auf den Weg und lasse alles Unnötige hinter dir

​Hast du einmal die Entscheidung getroffen dein Leben zu ändern, heißt es natürlich, dass du nicht mehr wie vorher weitermachen kannst und auch dich oder alte Verhaltensweisen anpassen musst. Was hat das zur Folge?

Da ich es bereits öfter bei Menschen beobachten konnte, nehme ich einmal das Beispiel "Angst und Gewicht". Viele Menschen identifizieren sich sehr stark mit ihrem äußeren Erscheinungsbild, vor allem ihrem Gewicht. Besonders Frauen kennen diese Thematik nur zu gut. Dass es sehr anstrengend sein kann, sich zu sehr über sein Gewicht zu identifizieren und in permanentem Stress- oder Angstzustand zu sein, weil man befürchtet, ein paar Gramm zuzunehmen, weiß wohl jede Frau.

Besonders fitnessbegeisterte Menschen sind sensibilisiert für das Thema Gewicht. Passt man hier nicht auf, so wird aus der Nahrungsaufnahme bald statt Genuss nur noch Frust und Stress. Das ist schade und muss so nicht sein. Auch Veränderung darf sich gut anfühlen.

Letztendlich ist es wirklich eine Frage der Herangehensweise. Um die Blockaden zu umgehen und wieder zu einer entspannten Haltung zu gelangen, zum Essen, zum eigenen Körpergewicht und sich selbst, hilft es, die eigene Einstellung zu überprüfen und alte Sichtweisen loszulassen. So klappt's dann auch mit der Veränderung. 

Angst verhindert positive Gefühle und hindert uns vor Veränderung

leben ändern loslassen lernen: time for change

Time for Change: Wenn es Zeit für Veränderung ist, begib dich mutig auf den Weg und lasse Altes hinter dir

Da Angst und das Thema Gewicht etwas ist, das viele von uns kennen, nehme ich sie einfach als Beispiel für die neue LOSLASS-ERFAHRUNG.

Angst ist wohl die häufigste Reaktion auf bevorstehende Veränderungen. Jedes Mal, wenn  größere Veränderungen im Leben anstehen, meldet sich unsere innere Stimme zu Wort und möchte uns weißmachen, dass Veränderung gleich Gefahr heißt. Dass diese Stimme, oder auch der innere Schweinehund, nicht immer recht hat, hast du vielleicht selbst schon erlebt.

Die Angst, die wir dann spüren, kann uns manchmal so groß erscheinen, dass sie uns förmlich lähmt. Manchmal können wir sie genau benennen, manchmal ist sie einfach ein diffuses Gefühl.

Immer wieder spreche ich in meiner Praxis mit Menschen, die einmal übergewichtig waren und Angst haben, wieder zuzunehmen. Sie machen Sport - manchmal mehrmals am Tag und achten akribisch auf ihre Ernährung - nur um zu verhindern, dass sie wieder zunehmen. Sie haben es längst geschafft, ihren Körper und ihre Figur neu zu formen, doch die Angst sitzt ihnen ständig im Nacken.

Sie können das Essen und den Sport gar nicht genießen, denn ständig kreisen die Gedanken rund ums Essen und Trainieren und die Angst, wieder zuzunehmen. Verständlicherweise erzeugt das eine Menge Stress in ihnen. Die Angst überdeckt die Freude über das bereits Erreichte , weil die Erinnerungen und Emotionen aus alten Zeiten sie nicht loslassen.

Oder ist es umgekehrt?

Wer macht eigentlich wen verrückt?

Häufig sind es alte Erinnerungen an Hänseleien, Demütigungen, das unwohle Gefühl keine passenden Klamotten zu finden, Frust und Hoffnungslosigkeit, die besonders tief sitzen und uns begleiten. 

Doch gleichzeitig weißt Du, dass Du das Alte NICHT mehr willst, ebenso wenig die unguten Gefühle und die Angst.

"Loslassen ist schwer"? - Das Gegenteil ist der Fall

Es ist nicht das Loslassen, das schwer ist, sondern das Festhalten (an dem Alten), das sich schwer anfühlt!

Das Festhalten zieht Dich immer wieder zurück in die alten Zeiten und die damit verbundenen Erinnerungen.

Doch wie kannst Du sie loslassen?

Ich habe eine kleine Meditationsübung für dich, die dich dabei unterstützen wird (lasse sie dir am Besten von jemandem vorlesen):

Loslass-Meditation

leben ändern loslassen lernen: den Schritt wagen

Wagst du den ersten Schritt, ist das "Schlimmste" schon überstanden.

Bestimmt hast Du schon einmal ein Haus verlassen. Schließe nun die Augen und stelle dir vor wie du dieses Haus von oben siehst.

Jetzt stelle Dir vor, dass Dein altes Ich, das vielleicht übergewichtig war und wenig Selbstbewusstsein hatte, das hoffnungslos war, gehänselt und gedemütigt wurde, in einem Haus wohnt.

Schau Dir als Beobachter von draußen an, wie viele Zimmer es hat. Wie groß es ist? Gibt es Treppen, die nach unten führen, wenn Du aus der Haustür trittst oder liegt der Eingang ebenerdig? Wenn Du außen drum herum läufst, kannst Du in die Fenster hineinsehen oder sind sie mit Gardinen verdeckt. Nimm alle Einzelheiten wahr. Lass Dir Zeit. Du bist nur der/ die BeobachterIn.

Wenn Du alle Eindrücke gesammelt hast, setze Dein heutiges NEUES Ich mit in das Bild neben das Haus.

Nimm wahr, wo Du stehst.

Befindest Du Dich außerhalb des Hauses oder innerhalb?

Siehst Du so aus wie heute oder so wie früher oder wie eine Mischung davon?

Dann nimm wahr, ob es zwischen dem Haus und Dir Verbindungen irgendeiner Art gibt.

Das können z.B. Fesseln, Ketten, Schnüre sein oder auch das Gefühl, Dich in einem Teil des Hauses gefangen zu fühlen. Schau von allen Seiten um Dich herum. Was siehst du?

Jetzt erhältst du ein Werkzeug, das genau dafür gemacht ist, diese Verbindungen zu trennen. Es kann ein Schwert, eine Schere, ein Messer oder ein Laser sein. Ganz egal, welches Werkzeug Du erhältst – es ist in der Lage, alle noch vorhandenen Verbindungen zwischen dem Haus und Dir zu durchtrennen. Es kann auch sein, dass Dein Werkzeug sich mehrmals wandelt. Du wirst erstaunt sein, wie einfach sich die Verbindungen lösen.

Wenn Du mit dem Durchtrennen aller Verbindungen fertig bist, nimm wahr, wo Du Dich jetzt befindest.

Wenn Du noch im Haus stehst, geh zum Ausgang und schließe die Tür hinter Dir. Gehe ein paar Schritte vom Haus weg, so dass Du es von ein paar Metern Entfernung sehen kannst.

Wenn Du außerhalb des Hauses stehst , entferne Dich ebenso ein paar Meter vom Haus.

Dann nimm wahr, dass das Haus an jeder Ecke mit einem Pflock im Boden befestigt ist.

Gehe zu der Ecke, die Du am schnellsten erreichen kannst. Ziehe den Pflock aus dem Boden und lege ihn auf den Boden. Dann gehe zum nächsten und wiederhole es, bis Du alle Pflöcke herausgezogen hast. Du brauchst dazu nicht viel Kraft. Die Pflöcke lösen sich wie von selbst.

Mit dem Herausziehen des letzten Pflocks beginnt sich das Haus aufzulösen und verschwindet vor Deinen Augen. Atme!

So einfach ist LOSLASSEN.

Wenn Du magst, kannst Du jetzt noch einen weiteren Schritt in Dein Neues Leben ohne Angst machen.

Nun stelle dir die Qualitäten und Eigenschaften vor, die Du in Deinem Leben verstärken möchtest.

Was kommt Dir als erstes in den Sinn? - z.B. Freude

Welches Bild taucht auf? z.B. läufst Du lachend barfuss über eine nasse Wiese? Isst du genüsslich dein Lieblingsgericht? Gehst du shoppen und fühlst dich hervorragend in deinee neuen Kleidung?

Welches Gefühl entsteht in Dir? - z.B. fühlst Du Dich glücklich und frei

Atme tief ein und aus. Entspanne.

Erlaube den positiven Gefühlen, Bildern und Ideen da zu sein und sich wie eine wohliges warmes Fließen in Deinem gesamten Körper auszudehnen.

Diese Einladung samt Fragen kannst Du nutzen, um Dein Neues ICH täglich zu nähren und zu stärken.

Frage dich also bevor du diese Übung machst: Was will ich in meinem Leben verändern? Welches alte Gefühl möchte ich nicht mehr fühlen und was möchte ich stattdessen (fühlen)?

Mögliche Themen können sein:

  • Ein paar Kilo abnehmen
  • mehr Sport machen
  • aus alten Beziehungen ausbrechen
  • Wohnortwechsel
  • langgehegte Lebensträume endlich erfüllen....

Hier hast du die geführte Meditation noch einmal zum Anhören: 

Möchtest du dein Leben ändern, dann mach daraus eine positive Erfahrung

Manchmal erlauben wir uns selbst nicht, richtig glücklich zu sein. Irgendein Gedanke oder Gefühl scheint uns daran zu hindern, unsere Erfolge zu genießen. Es ist, als ob uns irgendetwas festhält oder zurückzieht. Manchmal sehen wir auch durch eine "Brille" und sehen dann nur das, was wir von früher kennen. Auch wenn die Positiven Dinge schon in unserem Leben sind, können wir sie manchmal gar nicht sehen.

​Perspektivwechsel ist angesagt

Was passiert, wenn du den Fokus änderst? Erkennst du plötzlich Dinge, die du vorher gar nicht wahrgenommen hast? Wenn wir das hinderliche Gefühl erkennen (oft sind es Schuld- oder Schamgefühle), dann entmachten wir es. Erkennst du dieses Gefühl also, dann kann es dich von nun an nicht mehr einnehmen und handlungsunfähig machen. Du hast in diesen Momenten nun die Möglichkeit, Kontrolle zu übernehmen und dich anders zu verhalten. 

Oft gibt es einen interessanten Punkt: Erlaube dir, glücklich zu sein!

Indem du loslassen lernst, kannst Du Deinen „neuen Körper“ auch endlich genießen. Wenn Du Sport machst, fühlst Du Dich endlich frei und freust Dich über Dein neues Körpergefühl. Zu spüren, wie viel Kraft und Ausdauer Du bereits gewonnen hast, jagt einen Schauer an Glückshormonen durch Deinen Körper.

... und die Angst gehört nun, genau wie Dein „alter Körper“, der Vergangenheit an.

Ich habe als kleines Beispiel die Angst gewählt, um Dir eine ganz neue Idee vom Loslassen zu geben. Doch vielleicht erahnst Du es schon:

Du kannst die Angst gegen jedes andere Gefühl oder Thema ersetzen und die
LOSLASS-Reise mit jedem beliebigen und aktuellen Thema für dich neu starten. Wann immer Du magst, wo auch immer Du bist.

Ich freue mich auf Eure „Reiseberichte“. Schreibt mir in den Kommentaren.

Hat dir die Meditation geholfen? Was hast du erlebt? Wie fühlst du dich jetzt? Ich freue mich, von deinen Erfahrungen zu lesen!

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Sebastian Freeletics

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Anja hat bereits mit 19 Jahren entschieden, dass sie nach ihrer Ausbildung zur Hotelfachfrau Heilpraktikerin werden würde. Ihre eigene Geschichte führte sie schon in jungen Jahren zu einer gesunden Lebensweise, da sie durch eigene Recherchen entdeckt hatte, dass die Ursachen für ihre Hautausschläge Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten waren. Sie las alle Ernährungsbücher und schnell war ihr klar, dass nur eine ganzheitliche Herangehensweise an das Thema zu einem langfristigen Erfolg und Gesundheit auf allen Ebenen führen würde. Durch die Arbeit mit der Kinesiologie verschwanden die Allergien bis heute. Heute begleitet sie Menschen dabei, ihre Gesundheit auf allen Ebenen ihres Lebens selbstverantwortlich wieder in die eigenen Hände zu nehmen. Ernährung ist ein wichtiges Thema in Anjas Leben. Sie hat viel experimentiert und ausprobiert. Von vegetarischer Ernährung, über vegan zu Rohkost, Low carb war alles dabei. Anja liebt grüne Smoothies aus frischem Obst, Gemüse, Salaten und Superfoods. 2014 lernte sie Freeletics kennen und ist seither begeistert von ihrer neuen Kondition. Der Geist wird mittrainiert, was sie als zusätzlichen Gewinn schätzt. Noch nie war sie so fit wie heute und noch nie hat sie beim Sport so viel über sich selbst gelernt. Ihre Erfahrungen mit gesunder Ernährung und Sport lässt sie in ihrer Arbeit in ihrer Praxis Herzkristall stets mit einfließen.

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