Polar Loop Test H7 Erfahrungsbericht Titelbild

Wie im Test der Polar Loop angekündigt habe ich mir den Polar H7 Herzfrequenzmesser bestellt. Darüber möchte ich heute berichten, sowie über die erste Woche mit dem Polar Loop.

​Meine Erste Woche mit dem Polar Loop

Ich fange mal mit dem Armband an. Ich trage es 24/7, außer wenn es geladen werden muss, um einen genauen Überblick über meine Aktivitäten zu bekommen. Dies ist natürlich kein Muss, aber durchaus interessant. Wie du in dem Screenshot unten sehen kannst, werden Schlafphasen automatisch erkannt, dies auch sehr präzise. Es kann Schlaf von inaktiven Phasen unterscheiden. Wenn man also mal eine Stunde nichts tut, meldet sich das Loop mit einer kleinen Animation und in der Übersicht kann man den Abschnitt an dem gelben Dreieck erkennen. Der schraffierte Bereich kennzeichnet den Teil des Tages, an dem das Band nicht getragen wurde.

Polar Loop Test App Aktivitätsanzeiger

Wofür ist das wichtig? Ganz einfach. Der Schlaf wird oft vernachlässigt, so geht es mir auch, und hier wird einem mal vor Augen geführt, wie lange man denn geschlafen hat. Die App zeigt mir dann auch noch an, wie viel Zeit davon erholsam war. Dazu habe ich auch nochmal einen Screenshot beigefügt.

Warum nun gerade das Polar Loop?

Das ist ganz einfach, der H7 Herzfrequenzmesser. Polar ist nämlich einer der wenigen Anbieter, die es einem ermöglichen, seine sportlichen Aktivitäten mit Herzfrequenz aufzuzeichnen. Wofür brauche ich das denn, wirst du vielleicht fragen. Das Polar erkennt doch aktive Phasen von alleine. Das ist richtig, jedoch ist das nicht die ganze Wahrheit. Es gibt sportliche Belastungen, die von dem Loop alleine nicht erfasst werden können... Poseidon ist ein gutes Beispiel. Pushups und Pullups verursachen kaum Bewegung am Handgelenk. Mit dem H7 ist Polar in der Lage den Kalorienverbrauch auch hier sehr genau zu ermitteln, sowie auch noch festzustellen, ob man seine Fitness verbessert, oder eher die Fettverbrennung angekurbelt hat.

Polar Loop Test Schlafanzeige

Polar Loop Test Analyse Frank

Für jemanden wie mich ist das enorm wichtig. Ich betreibe Freeletics nun schon über 30 Wochen und konnte meinen Körperfettanteil leider nicht wirklich reduzieren, was ich auf falsche Ernährung zurück führen kann. Ich bin ständig im Überschuss gewesen. Durch das Tracken mit myfitnesspal und der Verbrauchsermittlung via Polar weiß ich nun, wie viel ich an einem Tag wirklich essen kann. Das Beste, die Flow App synchronisiert sich automatisch mit myfitnesspal. Die erarbeiteten Zusatzkalorien werden meiner täglichen Grenze zugerechnet. Und endlich geht es auf der Waage wieder bergab und die Konturen verbessern sich.

Der H7 Herfrequenzmesser

Geliefert wird der Frequenzmesser, ein Gurt zum Tragen und eine kleine Anleitung, wie dieser angelegt wird. Das Ganze ist neu 69,- € zu haben, bei ebay konnte ich diesen für 44,95 € erstehen. Männer tragen ihn unter dem Brustmuskel, Frauen unter dem Brustansatz. Wichtig, vorher die Elektroden feucht machen.

Polar Loop H7 Herzfrequenzmesser verpackt

Der H7 Gurt

Polar_Loop_Herzfrequenzmesser_Gurt
Polar Loop H7 Gurt Durcklöcher

Um die Messung beginnen zu können, setzt man einfach den Frequenzmesser in die Druckknöpfe ein, die sich mittig befinden. Gib darauf acht, dass der H7 aufrecht eingesetzt wird, nicht kopfüber. Zum Koppeln einfach die Taste am Loop gedrückt halten, wie beim synchronisieren mit der App, und warten. Laut Anleitung soll das Koppeln durch "PAIRED" angezeigt werden, was bei mir aber nicht der Fall ist. Beim Durchschalten der Funktionen konnte ich dann aber den Puls ablesen, die Kopplung ist also geglückt. Nun also das Workout durchziehen und zum Beenden den H7 einfach aus den Druckknöpfen entfernen. Wer jetzt gleich synchronisieren möchte, muss sich etwas gedulden. Warte einfach 5 min, damit sich H7 und Loop wieder voneinander trennen können.

Hier kannst du den H7 kaufen:

​Fazit: hoher Komfort, tolle Optik, geringe Akkulaufzeit

Wie sind nun meine Eindrücke? Das Loop fällt durch hohen Tragekomfort und eine tolle Optik auf. Auch der H7 stört beim Workout nicht. Die Synchronisation geht leicht von der Hand. Lediglich myfitnesspal übernimmt die Workouts immer doppelt, so dass man eins löschen muss.

Es gibt aber auch ein paar negative Punkte. Die Akkulaufzeit des Loop ist leider als schlecht einzustufen. Die angegeben 6 Tage erreiche ich nicht annähernd. Ich lade alle 2 Tage! Der H7 ist dagegen mit 300 Betriebsstunden angegeben, warum das nicht beim Loop geht, keine Ahnung. Vielleicht sollte Polar mal bei Garmin anfragen, deren Band hält bis zu einem Jahr durch.

Das Display ist bei Sonnenschein schlecht abzulesen, nicht so schwerwiegend, aber hätte man anders lösen können.

Ist das Armband einmal eingestellt, lässt es sich natürlich nicht mehr vergrößern, was einem wachsenden Arm, oder einem Wiederverkauf im Wege steht. Dafür sitzt das Loop jedoch perfekt am Arm und sieht gut aus. Über den Service lässt sich aber Ersatz beschaffen.

Ich bereue die Anschaffung nicht, auch wenn die Akkulaufzeit nervt. Die Vorteile überwiegen. Das Loop in Verbindung mit dem H7 ist super für Sportler geeignet und in der Kombi bei anderen Herstellern selten erhältlich. Die Alltagstauglichkeit ist super. Mir hat es viel gebracht. Dir wird es bestimmt auch so ergehen.

Ich werde nun einige Workouts damit tracken und euch beim nächsten Mal ein paar Werte präsentieren.

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Frank Thoss

Frank Thoss

Ich mache nun seit 7 Monaten Freeletics und trainiere mit dem Coach. Nebenbei mache ich auch noch TRX Suspension Training, Mountainbiking und fahre Inliner.
Ich bin im Vertriebsaußendienst tätig, daher ist viel Sport mein Ausgleich. In einem Fitnessstudio bin ich auch noch tätig, dort bin ich als Trainer für Bodyweight Training tätig. Kurse gebe ich keine, weise die Mitglieder nur in TRX und den Functional Bereich ein.

Vegan ernähre ich mich seit etwa 4 Monaten. Es waren ethische Gründe, die mich dazu gebracht haben.
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Sebastian Freeletics

Ich mache nun seit 7 Monaten Freeletics und trainiere mit dem Coach. Nebenbei mache ich auch noch TRX Suspension Training, Mountainbiking und fahre Inliner. Ich bin im Vertriebsaußendienst tätig, daher ist viel Sport mein Ausgleich. In einem Fitnessstudio bin ich auch noch tätig, dort bin ich als Trainer für Bodyweight Training tätig. Kurse gebe ich keine, weise die Mitglieder nur in TRX und den Functional Bereich ein. Vegan ernähre ich mich seit etwa 4 Monaten. Es waren ethische Gründe, die mich dazu gebracht haben.

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