Pushups Liegestütze Weltrekord Roman Dossenbach

Liegestütze als Sportart - Ein Weltmeister berichtet

Über Roman Dossenbach

Roman Dossenbach hält 2 Weltrekorde und ist stolzer Guinnessbuch-Rekordhalter in Liegestütz. Roman macht jeden Tag Liegestütze. Und das nicht wenig: nicht nur 100 Liegestütze sondern zwischen 1000 und 2000 Pushups pro Tag sind bei ihm die Regel. Roman ist 57 Jahre und hat erst 2012 die Leidenschaft für Liegestütz-Rekorde gefunden. In der Runtastic Pushup Pro-Weltrangliste ist er Nr. 1 und hat es geschafft, die 1,5 Millionen Liegestütz-Grenze zu knacken. In diesem Bericht erzählt er von sich und seiner Leidenschaft für Pushup-Workouts.

Pushups Liegestütze Weltmeister Roman Dossenbach

Liegestütze lernen kann jeder! 

Ausdauer-Liegestütze sind heute mein tägliches Workout! Das war nicht immer so.

Denke ich zurück an den Beginn meiner sportliche Aktivitäten, begann alles vor 40 Jahren mit dem Besuch eines der wenigen Fitnesscenter in Basel.

Ich hatte Glück dort bereits auf Trainer zu treffen, die mich forderten und mit Ihren Leistungen zu motivieren verstanden.

Meine Motivation: gute Gene mit mehr Potential

Nun mögt ihr denken, dass ein Weltrekordler bereits als Heranwachsender ein Super-Crack gewesen ist.

Das war wohl auch mein Wunsch als Kind, denn mein Vater war ein Ausnahme-Athlet. 

Er erzählte mir ab und zu von seinen Erfolgen als Langläufer und Kunstturner. Bestimmt hab ich einiges von seiner "Never give up" Einstellung mitbekommen.

Einer seiner Wettkampf-Tricks hat sich in mir fest eingebrannt und hilft mir meinen Schweinehund immer wieder niederzukämpfen.

Wenn ich im Langlauf Rennen, einen Gegner hinter mir hatte, ließ ich ihn ganz nah auflaufen. Dann machte ich ihn kaputt, indem ich immer wieder das Tempo anzog. Irgendwann gaben Sie alle auf."

Mein Vater trainierte im Sommer am Zugerberg. Nach Absprache mit dem Bauern durfte er einen Hang zum Training benutzen. Er schnallte sich seine Holz-Langlaufskier an und heizte den Hang hoch. Immer wieder und wieder!

Scheinbar habe ich diese Gene mitbekommen: das "sich quälen können", "über sein Limit gehen zu können".

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Als Kind war ich weit entfernt von Weltmeister-Leistung​

Nur als Kind war ich immer im Sport der Letzte und Schwächste. Das Kletterseil war mir verhasst, den 80-Meter-Sprint beendete ich abgeschlagen als Letzter. Bei den Ballspielen wurde ich als Versager zu letzt gewählt.

Sportlich so eine Flasche zu sein, war damals nicht einfach zu ertragen. Ich war schon immer ehrgeizig und nahm mir vor, dagegen etwas zu tun.

Ich erinnere mich noch schwach, wie ich in der Umziehkabine als 12-Jähriger zum ersten Mal realisierte, wie schwächlich mein Körper entwickelt war.

Ich konnte die Rippenbögen im Spiegel sehen!

Doch eines wusste ich immer: ​

Was in mir immer schlummerte, war der absolute Glaube an mich, die Vorstellungskraft meines Erfolgs. Aber auch der Wille (ohne den Weg dahin damals zu kennen) etwas Einmaliges zu erreichen!

Willst du etwas erreichen, dann glaube an dich!

Den Weltrekord in Liegestütze zu knacken verlangt vor allem eins: an sich zu glauben. Auch ich war früher weit von rekordverdächtigen Leistungen entfernt. Doch ich kann dir sagen: Liegestütze lernen ist das geringste Übel. Viel wichtiger ist, wie du denkst. Auch ich musste klein anfangen!

John Valentines hieß das Fitnesscenter 1976 in Basel, in dem ich meine ersten Schritte im Sport machte. Wie damals meine Ernährung aussah, weiß ich leider nicht mehr. Da ich jeden Tag von Basel nach Olten pendelte zu meiner Lehrstelle und kein Geld für Mittagessen hatte, verzichtete einfach ich darauf (ja vielleicht nicht das beste Vorbild, was Fitnessernährung betrifft ;)).

Meine Hauptmahlzeit gab es von da an abends. In all den Jahrzehnten habe ich das beibehalten. Darüber kann man sagen, was man will 😉 Für mich funktioniert es gut. 

Proteinshakes und Nahrungsergänzungsmittel kannten wir damals noch nicht in dem Maße wie heute: es gab Proteinpulver von Weider und ein paar Bodybuilding-Zeitschriften mit Schwarzenegger und Zane.

Die eigenen Stärken finden​

Schnell stellte sich im Training heraus, dass meine Stärken in der Kraftausdauer lagen.

Doch damals nannte das zum Glück niemand Aerobics. Es wurde einfach ein hartes 50-minütiges Gruppenturnen durchgeführt.

Bei den ersten Malen ging es mir nach dem Training echt fies. Ich war am Japsen und die Muskeln brannten. Nach 2 Jahren regelmäßigem Training war ich fähig, 2 solcher Trainings hintereinander durchzuziehen.

Mit der Zeit fing mein Körper an, in Form zu kommen. Viel Muskelmasse konnte ich jedoch nie ansetzen. Mein Körpergewicht blieb konstant bei 70 Kilo. Wahrscheinlich auch bedingt durch die geringe Nahrungsaufnahme.

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Meine Kraft und Ausdauer hingegen konnte ich immer weiter steigern. Bei der Messung der Sauerstoffaufnahme im Blut pro kg in der Minute, erreichte ich mit 19 Jahren bereits einen sehr guten Wert von 95ml/kg.

Meine Kraft zeigte sich besonders deutlich im Bankdrücken: ich schaffte 105 Kilo bei einer Größe von 183cm und eben nur 70 Kilo Körpergewicht.

Suche dir Vorbilder und mache es ihnen nach!

Vorbilder für mich waren damals Arnold Schwarzenegger und mein Favorit Frank Zane. Erstaunlicherweise haben es genau diese beiden Ausnahme-Bodybuilder geschafft noch heute aktiv zu sein.

Frank Zane erkannte als Erster die Effektivität der Arbeit mit hohen und leichten Gewichten. Seine Bauchmuskeln entstanden durch Tausende von Situps. (Da fällt mir gerade eine Parallele mit Zane auf ;)).

Bereits 3 Jahre seit 2013 fordere ich nun schon selbst meinen Oberkörper fast täglich mit einer hohen Anzahl an Liegestützen heraus.

Dabei hab ich trotz regelmäßigen Liegestütz-Trainings mit dem in all der Zeit keine großen Muskeln antrainiert. Vielmehr haben sich meine Muskelfaser verdichtet und sind bei gleichem Umfang massiver geworden.

Bei allem Ehrgeiz: achte auf dein Körpergefühl!

1978 fing ich mit Skilanglauf an und erzielte mit meiner Kondition und der Kraft im Oberkörper einige Erfolge. Leider wurde ich durch mein rechtes Knie brutal gestoppt. Da ist mir Eines sehr bewusst geworden: 

Nur wer acht gibt auf seinen Körper und dadurch Verletzungen vermeidet, kann bis an die Spitze vordringen.​"

Diese Erkenntnis wurde für mich sehr wertvoll und hilft mir seit Jahrzehnten auf die Signale meines Körpers zu hören. Trotzdem hatte ich in den letzten 3 Jahren auch viele kleinere Verletzungen. Später erzähle ich dir mehr davon und wie ich damit umgegangen bin.

Meine beste Laufleistung erzielte ich beim Sporttest im Militär 1982 - ein Jahr vor meinem schweren Autounfall im Irak.

Bei diesem Sporttest absolvierte ich einen 12 Minuten-Lauf über 3600 Meter und über 100 Liegestützen in einer Minute."

Das Schicksal holte mich ein: Unfall mit nachhaltigen Folgen

Dann kam also wieder ein Einschnitt in meinem Leben: der Autounfall im Norden Iraks. Seit 1979 war ich für eine große Schweizer Elektrofirma im Ausland tätig. An diesem Tag war ich allein unterwegs mit meinem Toyota Pickup. Nach Beendigung der Arbeit auf der Unterstation fuhr ich wieder Richtung Mosul.

Die ersten Regentropfen fielen bereits. Die Strasse war vom Sand verweht. Es gab Ölspuren von den Tanklastwagen, die Richtung Türkei fuhren. Bereits beim Überqueren des Passes drehte sich mein Fahrzeug wie eine Kompassnadel in der Kurve um 360 Grad. Da war ich schon vorgewarnt.

Auf der schnurgeraden Straße im Tal spürte ich wie mein Toyota bei 80 km/h leicht den Kontakt zum Boden verlor. Ich dachte noch: "Ach, ist nicht schlimm, fährst du auf der Sandbahn neben der Straße." Das ging auch ganz gut, bis urplötzlich eine Tafel auftauchte. Beim Ausweichversuch, überschlug der Pickup seitlich und blieb auf der Führerkabine liegen. Dumm nur, dass mein Fuß von der Fahrertüre eingeklemmt war und ich in der Kabine stand. Durch die Hilfe einiger Einheimischen wurde ich befreit.

Das Ergebnis: eine Operation in Basel stand an wegen Infektion durch Verunreinigung aus dem Irak.

Nach 4 Monaten konnte ich endlich wieder ohne Krücken gehen, doch die schleichende Arthrose im oberen Sprunggelenk rechts behinderten mich immer mehr beim Lauftraining.

Die Jahre verstrichen. Mein Körpergewicht schwankte von 70 kg bis 85 kg.

Vor 20 Jahren, d.h. mit Mitte 30 fing ich dann wieder an, unregelmäßig im Fitnesscenter aktiv zu werden. Ich war zufrieden mit meinen Resultaten, konnte ich doch zumindest verhindern, aus dem "Leim" zu gehen.

Vor 3 Jahren änderte sich ohne Vorwarnung meine sportliche Laufbahn.

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2012 - das Jahr der Veränderungen

Mein älterer Bruder vermachte mir Im Dezember 2012 sein altes Iphone 4S, mit der Bemerkung, dass es da eine App zum Liegestützen machen gäbe. Ich hatte ihm 1982 von meinen exzessiven Liegestütz-Trainings in Bahrain erzählt. Über 100 Liegestützen in einer Minute hatte ich fast täglich über Monate gemacht. Da er ein Elefantengedächtnis besitzt, war es ihm eine diebische Freude mich herauszufordern.

Pushups - der Beginn einer neue Leidenschaft

Schnell packte mich der Ehrgeiz, da ich endlich meine Sportart gefunden zu haben schien.

Mein Ziel war es, meine Kraft und Ausdauer zu steigern. Vorwiegend fokussierte ich aber auf die Ausdauer, die ich nur hätte mit Rudern verbessern können, da ich ja mit meinem Fuß gehandicapt bin.

Somit entwickelte ich schon schnell ein eigenes Liegestütz-Programm, abweichend von den Vorgaben der Runstastic Pushups App. Mit dabei war auch der Gedanke, wie ich der Internet Community meine Leistung beweisen konnte. Denn auf dem Display kann im Prinzip jeder irgendeinen Wert eingeben und behaupten er hätte Tausende von Liegestütze gemacht.

Pushups Liegestütze Weltmeister Roman Dossenbach

Meine Pushup-Leidenschaft hatte begonnen!

Am Rande bemerkt: alle mit Ausnahme von mir und Thomas Hasenpflug, die unter den Top 5 in der Gesamt-Rangliste bei Runtastic geführt werden, sind mit großer Wahrscheinlichkeit Fake-Profile. Denn wer 250 Liegestütze in 1 Min 30 angibt oder 4000 Liegestütze täglich macht, aber keine Freunde, keine richtigen Namen und keine Fotos auf seiner Seite aufweist, kann nicht real sein. Welche Motive solche Menschen haben, entzieht sich meiner Kenntnis.  

In diesem Sinne: Gruß an Y.N. Vicente, Martin R. und Otto K. 😉 (für die, die es interessiert oder die sich selbst schon gefragt haben) Leider greift Runtastic trotz zahlreichen Anfragen von vielen Seiten hier nicht durch. Was die Runtastic Push-up App betrifft: Wer nicht auf die Rangliste Wert legt, wird wohl keine bessere Liegestütz-Training App finden.

Aber auch hier lässt sich sagen (was sich auch auf andere Lebensbereiche übertragen lässt): Ehrlich sein heißt eben, seine Grenzen zu akzeptieren.

Liegestütze richtig machen: auf Ehrlichkeit kommt es an

Ich stellte mir also immer häufiger die Frage, wie ich der Community meine Leistungen nun glaubhaft machen könnte. Schnell fing ich mit Pulsaufzeichnung simultan mit meinen Liegestützen-Sessions an.

Das Trainingsprogramm, brach ich jedoch bei Level 3 ab, da es mir nichts mehr nutzte.

Die Aufzeichnung erfolgt auf dem Iphone, die Wiederholungen werden auf einem Android Handy gezaehlt. Der Nachteil der Runtastic Pushups-App beim Iphone: nach 9 Sätzen muss abgespeichert werden. Auf dem Android gibt es keine Sätze Beschränkung.

Ich entwickelte mit meinem virtuellen Gegner Thomas Hasenpflug bereits Anfang 2013 lange Sätze. 1 Stunde mit je 40 Wiederholungen und bis zu 53 Sätze. 2120 Liegestütze war damals mein Stundenrekord.

Hier eine Aufzeichnung von 70 Sätzen in 60 Minuten von Anfang 2016. Jeder Satz 35 Wiederholungen.

Pushups Liegestütze Weltmeister Roman Dossenbach

Mein Gegner und das Ziel die Nr.1 bei Runtastic zu werden, waren meine grösste Motivation.

Es fiel mir nie leicht, selbst heute nicht, eine Session Liegestütze zu beginnen."

Dafür tat ich alles, mein Ehrgeiz war geweckt. Anfangs trainierte ich noch ohne Handschuhe. Und ich kann dir eins sagen: Es fiel mir nie leicht, selbst heute nicht, eine Session Liegestütze zu beginnen.

Pushup-Ziele setzen und den Schweinehund besiegen

Meistens kämpfe ich bei den ersten 10 bis 15 Sätzen mit meinem inneren Schweinehund.  Ich warte einfach und kämpf mich durch, bis die Sätze leichter machbar sind. Wenn sich der erste Schweiß dann auf dem Körper bildet, bin ich meist bei 600 Liegestütze.

In den ersten beiden Jahren gab es kaum ein Regenerationstag. Meine Ernährung war Anfangs immer ein Experimentieren mit Proteinskakes, BCCA, Glutamin, Creatin.

Bald folgte das erste Interview. Man wurde auf mich aufmerksam.

Mark Maslow war es, der mich interviewte und auch eine große Motivation für mich war.

Mark wurde eben von Itunes fuer den besten Podcast 2015 ausgezeichnet. Also lasst Euch inspirieren von ihm.

Aus seinem Podcast hab ich zu einem wertvollen Buch gefunden:

Der Erfolg wird spürbar

Im Sommer 2014 wurden mir im Gespräch mit Arbeitskollegen MAP Aminosäuren empfohlen.

Die Wirkung war erstaunlich und führte dazu, dass ich in Verbindung zu Dr. Reinwald trat.

Dank der optimalen Versorgung mit Aminosäuren und der Umstellung meiner Ernährung auf Low Carb konnte ich meine Regenerationszeiten zwischen den Sätzen verkürzen.

Aufgrund der konstanten Pulsaufzeichnung seit Anbeginn meines Trainings konnte ich zusammen mit Dr. Reinwald die Leistungssteigerung dokumentieren.

Dann folgte ein weiteres Interview mit Sportal Basel.

 2015 konnte ich dann mein Ziel, Weltrekorde zu brechen, erfüllen.

Pushups Liegestütze Weltmeister Roman Dossenbach

Geschafft: Den Guinness World Record geknackt!

Einen Bericht zu dem Stundenrekord auf den Knöcheln könnt ihr auf meiner Facebookseite nachlesen.

Ich bewegte mich bei diesem erfolgreichen Weltrekord 31 Minuten im roten Pulsbereich.

Ein ganz tolles Erlebnis war die Einladung zu einer TV Sendung vom Schweizer Fernsehen.

Die Freeletics Pushup-Challenge

Hier kommt nun der Freeletic 1000 Pushup-Versuch von mir.

Wieder einmal bin ich zufällig über einen Beitrag gestolpert und war neugierig, wie sich diese Art von Liegestütze anfühlen würden.

Die Vorgabe war 1 Std. 29 Min. Diese Zeit verspricht schon viele Schmerzen und einen extremen Kraftakt.

3 Stunden nach Durchlesen des Artikels bin ich direkt in den Keller, habe mein Video eingestellt und die ersten Versuche absolviert.

Mit den ersten Sätzen war ich nicht zufrieden und startete die Aufzeichnung 2 mal neu. Immerhin hatte ich beim Start der Session schon 300 Liegestütze hinter mir.

Das Schwierige war dabei, immer wieder die Fußspitzen ruhig auf den Boden zu bekommen, ohne beim Hochdrücken mit den Knien zuerst aufzusetzen.

Was mir ebenfalls Schmerzen bereitete, war das Anheben der Handflächen. Deshalb ruderte ich schon mal zur Entspannung.

Und dann endlich: Meine Endzeit lag bei 53 Minuten.

Ich war ziemlich fertig, zumal meine Deltoidmuskeln arg schmerzten. Und das dann auch 2 Tage lang.

Meine Liegestütz-Trainings Ziele für 2016

Gleich zu Jahresbeginn habe ich ein Liegestütz-Training gemacht und euch mal meine Pulskurve aufgezeichnet:

Hier die Pulskurve .

  • 70 Sätze in 3600 Sekunden.
  • Pause: ca. 25 Sek.
  • Jeder Peak dauerte ca. 27 Sekunden.

Ich habe dann noch ein paar 40er gemacht, beim letzten Satz 44.

Der Anstieg des Pulses auf Niveau 135 erfolgte nach ca. 500 Liegestützen. Das wär ein Spitze Video für euch Leser gewesen, leider habe ich das Training nicht aufgenommen.

Was motiviert, ist, wie der Körper bei so einem Training arbeitet. Der Schweiß hatte meine Augen gerötet, Brust blau geädert und aufgepumpt.
Da ich meine Ausführung im Spiegel beobachte, kann ich gut beobachten, wie der Oberkörper aufpumpt. Geiles Gefühl ;). Das ist eben auch Motivation, seinen Körper in DER Form zu halten.

Und was die Motivation betrifft: Positives Feedback hilft, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Sich selbst Druck zu machen, indem man Freunde nervt mit seinen Zielen, hilft bei mir aber auch besonders gut 😉

Meine nächsten Ziele für 2016 sind, endlich den klassischen Stunden-Weltrekord zu brechen: mit 2221 Liegestützen. Bei einem meiner Weltrekorde erreichte ich bereits 2437. Dieser Versuch wurde von Guinness London wegen unsauberer Ausführung aber leider nicht anerkannt.

Deshalb trainiere ich seit 9 Monaten noch brutaler, das heißt im Klartext für mich: tief runter und explosiv hoch.

Liegestütz-Verletzungen

Mein Schwachpunkt waren Anfangs die Handgelenke. Die Schmerzen wurden 2013 im Sommer so lästig, dass ich immer wieder Liegestütze auf der Faust ausführte.

Pushups Liegestütze Weltmeister Roman Dossenbach

Liegestütze auf der Faust- zur Erleichterung der Handgelenke

Mithilfe meiner Handschuhe mit Handgelenkbändern kann ich die Schmerzen mittlerweile in Schach halten.

Was mich seit Anbeginn begleitet, sind leichte Entzündungen im rechten Oberarm.

Diesen Schmerz akzeptiere ich. Solange es nicht schlimmer wird, werde ich nicht aufhören. Ich weiß ja, dass während des Trainings der Schmerz nachlässt.

Ausblick:

Ich bin jetzt 57 Jahre alt und hoffe, noch bis 60 meine Leistung zu halten.

Doch nun bist DU an der Reihe 😉 !​

Dein Weg zu 1000 Pushups in einer Stunde.

Du willst also einmal im Leben 1000 Pushups in 1 Stunde erreichen ?

Du willst? Dann wirst du es durch diesen klaren zielgerichteten Gedanken auch schaffen.

Ich fasse die Themen am Schluss immer kurz zusammen.

Mit diesen Tipps möchte ich dir meine wertvolle Erfahrung mit auf den Weg geben.

Pushups-Workout: Das geschieht mit deinem Körper

Ich verspreche Dir ein neues Körpergefühl:

  • Du wirst aufrechter, selbstbewusster gehen.
  • Deine Oberkörper-Muskeln werden hart und dicht.
  • Du wirst dein Sixpack formen, als Nebenprodukt.
  • Dein Händedruck und die Stabilität deiner Oberarme werden andere neidisch werden lassen 😉

Pushup-Challenge: Auf die Zielsetzung kommt es an!

Die Pushup-Challenge soll 30 Tage gehen. Bist Du bereit?

Stell Dir vor, Du bist ein Schiff und hast nun beschlossen mit mir auf diese Reise zu gehen.

Noch liegst Du ruhig im Hafen, doch gleich legen wir die Leinen los.

Hier meine Motivationstipps für dich:​

1. TIPP: Schreibe Dir kurze Motivationssätze auf und nimms Sie auch überall hin mit.

Never give up and try your hardest." - Bruce Lee

Du bist ein Schiff und wirst anfangs nur langsam vom Pier loskommen.

Das ist einfach reine Physik. Es ist die Trägheit, der Losreiß-Moment, welcher zuerst überwunden werden muss.

Daran musst Du zuerst arbeiten, ich zeige dir wie.

2. TIPP: Ignoriere Neinsager und Spötter.

Habe Geduld mit Dir und arbeite sauber und ehrlich.

Denke daran Du musst nur Dir beweisen, dass Du es schafft.

3. TIPP: Nimm Dir nicht die Zeit, GIB Sie Dir

Arbeite von Anfang mit Messungen, um Dich zu kontrollieren und zu motivieren.

Messe deinen Puls in Ruhe und Belastung. Lass deine Pushups von einer App zählen.

Nun nimmst Du Fahrt auf, die Schmerzen und Anstrengungen, wie das Pier, entschwinden in weiter Ferne.

4. TIPP: Mach dir jeden Sonntag einen Wochenplan. Plane z.B. 30 Minuten Training statt Mittagessen ein

Schritt 1: Trainings-Vorbereitung

Was du brauchst - Dein Equipment

  • Pulsgurt. Ich habe einen von Polar. Achte darauf, dass er kompatibel mit deiner Smartphone App ist damit du deine Herzfrequenz immer digital tracken kannst
  • Handschuhe mit Handgelenk Stütze.
  • Feste Schuhe, da Du von jetzt an auf den Zehenspitzen trainierst.
  • Ein Spiegel, um deine Haltung zu kontrollieren
  • Zeitmessung, z.B. Smartphone/ (Wand)Uhr auf Boden legen.

5. TIPP: KEINE Energy Drinks, oder Zucker-Drinks bitte. Nimm einfaches Wasser, wenn überhaupt. Wasser mit einem Schuss Zitrone zum Beispiel

Schritt 2: Die richtige Trainings-Technik

Technik

Geh in den Stützstand schau in den seitlichen Spiegel. Bist Du gerade?

Wie breit deine Hände sind, ist sekundär, ich variere auch von 40cm bis 60cm.

Senke jetzt deinen gesamten Körper, bis deine Oberarme und Unterarme einen rechten Winkel bilden.

6. TIPP: Auch die Guinness-Weltrekord Vorgabe lautet: rechter Winkel, gestreckter Körper

Drück Dich hoch OHNE Hohlkreuz, checke dich im Spiegel.

Das war nun ein perfekter Pushup. Bravo! 

Schritt 3: Trainingsplan erstellen

z.B. Tag 1:

  • 5 Sätze à 10 Pushups.
  • Pause: 45 Sekunden
  • Total-Zeit: 1 Minute pro Satz.
  • Pause von 2 Minuten.
  • Mache davon 5 mal 5 Sätze.

Schon hast Du die ersten 250 Pushups in 30 bis 32 Minuten.

7. TIPP: Arbeite mit der Uhr

Was war dein persönlicher Pushup-Rekord? Bist du bereit, ihn zu knacken? Wenn du Fragen hast, kontaktier mich gern: roman.dossenbach@gmail.com oder auf meiner Facebook-Fanpage!

Never give up and try your hardest.

Roman

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Christian Wenzel ist ein erfolgreicher Unternehmer, Familienvater und Online Marketing Experte. Basierend auf seinem Lieblingszitat und Lebensmotto: "Wir dürfen selbst die Veränderung sein die wir in der Welt sehen möchten", startete er sein eigenes Unternehmen, welches er seit Anbeginn sehr erfolgreich führt! Das Thema Fitness war schon immer ein wichtiger Bestandteil seines Lebens. Mit dem selben Engagement, dass er für sein Unternehmen an den Tag legt, widmet er sich seinem Körper. Eine gesunde und vegane Ernährungsweise stehen hier ganz oben auf der Liste. Ebenso der richtige Sport und die Herausforderung für Geist und Körper in jederlei Hinsicht. Dies führte ihn zu Freeletics und auch dem Portal vegan-freeletics. Das eigene Erfolgsrezept und das Wissen darüber zu teilen um anderen Menschen zu helfen ist seine Mission. Freeletics ist mehr als ein Workout. Wenn Du die Herausforderungen von freeletics meisterst, meisterst Du auch alle anderen Herausforderungen Deines Lebens. Mehr über Christian Wenzel und sein Unternehmen gibt es unter dbranding.de und unter: facebook.com/christian.wenzel2

1 Kommentar

  1. Pinkback: „Zum Liegestütz Weltmeister in nur 60 Sekunden“ Die Story von Roman | vegan freeletics

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