Neurodermitis Heilen mit veganer Ernährung
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Neurodermitis heilen mit veganer Ernährung: Raw Vegan Ryu berichtet

Meistens gibt es irgendwelche Gründe im Leben, wieso etwas so geschieht, wie es eben passiert. Auch meine Ernährungsumstellung zur veganen Rohkost bildet da keine Ausnahme.

"Nichts geschieht grundlos im Leben."
Gastautor Ryu

Das bin ich, Ryu!

Mein Werdegang

Um dir nun zu Berichten wie ich zur veganen Rohkost kam, muss ich etwas ausholen, denn meine Geschichte beginnt schon in frühester Kindheit.

Ich war als Kind eine echte Naschkatze, so wie die meisten Kinder das wohl sind, doch das sollte sich bald ändern!

Wie alles begann

Mein Kinderarzt hat wohl den ersten Samen gepflanzt, da ich als Kind ein wenig pummeliger war als heute und einen ziemlichen Kugelbauch hatte, als er meinte: “Dein Bauch muss weg.” Mit diesem Ereignis wurde der Grundstein gelegt, der später mein Leben verändern sollte. Auf diesen Schock nahm ich achlagartig 5 Kilo ab. Damals wog ich schon 50 Kilo. Das war etwa kurz nach meiner Kommunion in der 3. Klasse. Meine Kommunionskleidung passten mir anschließend noch Jahre später.

Nun folgte eine Zeit des ausgiebigen Essens und den darauffolgenden Diäten um mein Gewicht zu halten oder wieder herzustellen

Nach diesem Ereignis beim Arzt wurde mir das erste Bewusstsein in Verbindung mit meiner Ernährung eingepflanzt. Ich achtete nun auf mein Gewicht in Bezug auf meine Ernährung. Ich aß grundsätzlich immer noch das Gleiche wie vorher, jedoch nach Zeiten des reichlichen Naschens folgten nun Zeiten des Verzichts. Das alles nur um mein Gewicht zu regulieren. Diese ständige Hin und Her mit Zunehmen, Abnehmen ging einige Jahre ohne Veränderung so weiter.

Der erste Wandel nach Jahren kam im Laufe meiner Ausbildungszeit

Du musst wissen: schon als Kind von klein auf hatte ich Neurodermitis, meistens zwischen den Ellenbeugen und Kniekehlen, jedoch auch schon fast am ganzen Körper. Von den Ärzten wurden mir immer nur cortisonhaltige Cremes verschrieben, die fast überhaupt nicht halfen.

Außerdem war ich schon immer ein ziemlich depressives Kind, ich war schlapp, träge, müde und ziemlich deprimiert.

Irgendwann so gegen Ende meiner Lehrzeit, so Anfang 3. Lehrjahr, Richtung 2011 fing ich an, mir Gedanken über meine Situation zu machen. Das Ergebnis war der Entschluss, meine Ernährung umzustellen, da ich das Gefühl hatte, das könnte meine Probleme der Trägheit und auch der Figur vielleicht beheben.

Wie meine Ernährung sich wandelte

  • Die Getränke
  • Ich fing an, mit dem was ich trank. Ich stieg um auf ausschließlich Wasser, anfangs noch saurer Sprudel. Süße Getränke aller Art, wie Cola, Spezi, Fanta, aber auch sonstige Fruchtsäfte wurden von mir nun strickt gemieden, denn sie alle enthalten reichlich Zucker und auch reichlich Kalorien, jedoch sättigen sie nicht und treiben den Blutzuckerspiegel kräftig in die Höhe, sodass man nur noch mehr Hunger auf Süßes bekommt. Ein Apfel hat nicht großartig mehr Kalorien auf 100g/ml als eine normale Cola, jedoch sättigt er besser durch seine Inhaltsstoffe, wie Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien.

  • Die Ernährung
  • Mein Wandel der Ernährung begann erst im folgenden Jahr, denn meine Möglichkeiten waren zu Beginn noch eingeschränkt, da ich noch die Küche meines Vaters nutze. Als ich endlich meine eigene Wohnung mit Küche hatte, begann mein Ernährungsexperiment erst so richtig. 

    Ich fing nun an, alles Mögliche weg zulassen, was ich nicht für optimal hielt und ersetzte es mit reichlich Gemüse aus der Tiefkühltruhe. Angefangen mit Nudeln, Brot, später Milch, Käse und sonstige Milchproduckte. Als Milchersatz nutzte ich Kokosmilch mit Stevia oder Ahornsirup. Das viele Gemüse, was ich nun aß, wurde mit Hilfe von Eiern schmackhaft gemacht und ergab einen super Nudelersatz, zumindest gefühlsmäßig. 

    Richtiges Fleisch gab es bei mir nur selten, da ich nicht gerne Sachen anbriet, jedoch aß ich häufig Frikadellen, Maultaschen, Fisch und ähnliches. Die Wurst, die ich noch aß, weichte als nächstes und auch die Frikadellen und Maultaschen. Ich fing irgendwann an, sämtliche Zusatzstoffe zu meiden. Am Ende bestand mein Fleischanteil nur aus reinem Fisch und Hähnchenfleisch. 

    Bei der Arbeit aß ich täglich 50-100 g Mandeln und etwas Obst, meine Ernährung bestand somit locker aus 50% Fett, mit beträchtlichem tierischem Anteil. Ich war immer noch müde und träge. Ich legte ab und an mal vegetarische und auch vegane Wochen ein, die ich nie durchhielt, da ich das Essen besonders das vegane Essen, was damals für mich noch ausschließlich aus Gemüse mit etwas Gewürz bestand, als sehr fad empfand. 

    Ich war früher noch leidenschaftlicher Bäcker und schrieb an meinem eigenen Rezeptbuch, jedoch gegen Ende 2013 gab ich das Backen auf, um auf kristallinen Zucker zu verzichten und auch auf das glutenhaltige Auszugsmehl. Zu Beginn 2014 waren nun alle Zusatzstoffe aus meiner Ernährung gewichen, ich aß 100% clean und natürlich, jedoch immer noch gekocht und etwas Fisch mit einem Hauch von Huhn in der Ernährung. Ich befand mich nun kurz vor einem weiteren großen Wendepunkt in meiner Ernährung.

Von Flexitarisch zur Veganen Rohkost

Die Vegane Rohkost wurde für mich erst interessant, als ich ernsthafte gesundheitliche Probleme bekam. Denn ein Ekzem was bei mir gelegentlich im Gesicht auftrat wurde eines Tages chronisch. Die Ärzte waren hilflos, genau wie ich. Sie verschrieben verschiedene Cremes, Salben, Antibiotika usw., doch nichts half. Das Beste, was mir ein Arzt riet, war Schwarztee auf das Ekzem zu tupfen, denn wegen der Gerbstoffe im Tee sollte das Ekzem zum Abheilen gebracht werden. Der Schwarztee linderte zwar das Ekzem ein wenig, doch los wurde ich es nicht.

Als das Ekzem nun immer größer wurde, meine Verzweiflung wuchs und ich keinen Schritt vor die Haustür mehr setzen wollte, da ich mich so entstellt fühlte, machte ich mich nun selbst auf die Suche nach meinem Heilmittel im Internet.

Ich suchte nun nach Leidensgenossen, die ähnliche Hauptprobleme/Hautleiden hatten wie ich, jedoch eine Lösung gefunden hatten. Nach einigem Suchen und Stöbern fand ich auch welche, die berichteten, dass durch Umstellung auf vegane Rohkost ihre Leiden gelindert werden konnten oder auch völlig geheilt waren.

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Gesagt, Getan: von Heut auf Morgen begann ich nun so viel Rohkost zu essen, wie ich nur konnte

raw vegan food

Das isst ein Rohveganer

Frühstück: Zum Frühstück gab es reichlich Obst. Ca. 1,5 kg, 5 Orangen oder Obst Teller gemischt und immer 10 Bananen noch zum Schluss.

Bei der Arbeit: Es folgten 10 weitere Bananen.

Mittags: Zum Mittagessen gab es die größte Schüssel grünen Salat die überhaupt möglich war.

Abends: Zum Abendessen gab es in der Regel noch eine gekochte Mahlzeit zum Wohlfühlen, jedoch auf vegane Art und Weise.

Es war erstaunlich: das chronische Ekzem verschwand in Windeseile innerhalb der nächsten 2 Wochen und das war auch der Startschuss für mein Interesse und meine Begeisterung an dem Thema Rohkost, für das ich heute noch brenne. Ich fing an, alles in Erfahrung zu bringen, was ich nur konnte, erst über YouTube-Videos und Internetseiten, dann schließlich auch über Bücher. Meine Büchersammlung zu den Themen, Sport, Ernährung, Philosophie und Gesundheit umfasst nun mehr als 300 Bücher.

Wie die Vegane Rohkost mein Leben veränderte

In Laufe meiner Ernährungsumstellung verbesserte sich nicht nur meine körperliche Gesundheit, sondern auch ein geistiger Wandel machte sich bemerkbar.

Ich fing nun an, mein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Nicht mehr auf Ärzte zu vertrauen, war eine dieser Änderungen. Meine Gesundheit lag nun in meinen Händen.

Wie ging es weiter mit meiner Ernährung?

Der Rohkostanteil variierte anfangs noch stark in meiner Ernährung, mal nur 50% roh, dann mal wieder gegen 75-80%. Jedes Mal, wenn der Rohkostanteil in meiner Ernährung sank, machte sich das an dem Hautzustand in meinen Gesicht bemerkbar. Das Ekzem kehrte jedes Mal wieder zurück, nach dem ich wieder etwas mehr gekocht gegessen hatte.

So ging das eine ganze Weile lang, was mich begreifen lies: mein Körper möchte nur noch Rohkost haben. Das ganze Hin und Her lag daran, dass mir noch die Kreativität und die Vielfalt fehlte. Kurz und knapp: ich habe mich einfach zu einseitig ernährt, eben nur Obst und Salat einbezogen, was auf Dauer irgendwann langweilig wird, zumindest beim Salat, wenn man ihn immer gleich zubereitet.

roh vegane Zutaten

Roh Vegan tut meinem Körper einfach gut!

Mit dem Obst gab es eigentlich keine Probleme, Obstsorten gibt es viele und jede Obstsorte schmeckt anders. Somit kam ich mit dem Obstfrühstück sehr gut zurecht, ich konnte es mir nach gewisser Zeit schon gar nicht mehr vorstellen, ohne ein ordentliches Obstfrühstück in den Tag zu starten.

Leider gab es da eine Ausnahme und zwar die Banane! Bei 20 Bananen am Tag, die als Brot-, Nudel-, Kartoffel- oder sonstiger Kohlenhydrateersatz dienen mussten, war es klar, dass irgendwann ich auch diese satthaben werde. Bei Bananen ist das so eine Sache. Jede Banane schmeckt nun mal gleich, denn es gibt nur eine Zuchtsorte auf dem Markt und jede ist der Klon der anderen, denn unsere heutigen Dessert-Bananen werden nicht mehr durch Samen vermehrt, so wie ihre Wilden Verwandten, sondern durch Nebentriebe die sie ausbilden.

Heute kann ich also keine Bananen mehr sehen und brauche auch keine mehr, denn ich habe neue Möglichkeiten gefunden, mich von veganer Rohkost zu ernähren. Mit der Zeit kamen neue rohe Gerichte auf meinen Speiseplan, so wie der Grüne Smoothie oder auch angekeimter Buchweizen. Durch Hilfe des Buchweizens habe ich es geschafft, ganz auf das Kochen zu verzichten, denn durch das Ankeimenlassen, fand ich nun eine Möglichkeit, die Lebensmittel, die man man normalerweise kocht, auch roh zu essen.

Nachdem ich das begriffen hatte, gab es kein Halten mehr. Plötzlich wurde meine rohe Kreativität unermesslich. Heute kann ich mir alles in roher Form vorstellen. Alles kann man roh essen, wenn man es richtig zubereitet oder eben selbst anbaut.

vegan foodcoaches kathrin

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Meine Ernährung heute

als roh veganer isst man viele Orangen

Heute ist meine Ernährung natürlich immer noch vegan und roh, jedoch hat sich meine Einstellung zum Thema Essen stark geändert. Auch das Fruchtfrühstück wurde abgesetzt, was zu Beginn undenkbar war. Heute variiert meine Ernährung stark, von Woche zu Woche, von Tag zu Tag. Es gibt Phasen, da ernähre ich mich wieder etwas fettreicher, dann wieder etwas eiweißreicher z.B. durch Grünkohl oder auch mal wieder etwas fruchtlastiger, also kohlenhydratreicher, je nachdem, worau ich gerade Lust habe oder welchen Plan ich gerade wieder verfolge.

Seit diesem Jahr versuche ich weniger zu essen als früher, was mir nur selten gelingt, denn ich bin eigentlich ein richtiger Vielfraß, aber das ist auch das Problem. Es ist wie Perlen vor die Säue werfen, man isst und isst und dennoch kommt nichts an, wo es soll. Ja, es ist immer die Frage: Wie gut kann man die Nahrung verwerten, die man zu sich nimmt? So jetzt kommen wir zum Ende meiner Story, sonst spreng ich noch den Rahmen, die Frage der Verwertung ist Thema für einen anderen Blog Beitrag.

Denn man sagt:

 „Die Menschen die am wenigsten essen, sind am Gesündesten und Aktivsten.“

Und somit bin ich mein eigenes kleines Experiment :).

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Ryu Chan

Ryu Chan the Dragon oder eben kurz Ryu, lebt seit Anfang 2014 von Veganer Rohkost. Der Rohkostanteil seiner Ernährung ist seit November 2014 auf das Maximum der heutigen Zeit gestiegen, Kochen ist inzwischen nicht mehr nötig und wird auch in der Regel nicht mehr von ihm praktiziert.

Auf die Vegane Rohkost ist er gestoßen, als er auf der Suche war, Heilung für seine Hautprobleme zu finden. Zum einen litt er von klein auf unter Neurodermitis und zum anderen quälte ihn lange Zeit ein chronisches Ekzem im Gesicht. Aber auch Depressionen machten ihm zu schaffen.

Er ist gelernter Industriemechaniker und hat 3 für ihn lange Jahre als Maschinenbediener gearbeitet, bis er sich entschied, seinen ungeliebten Job zu kündigen, das war Ende März 2015. Es war für alle Beteiligten etwas plötzlich, doch die Arbeit an den Maschinen machte ihm einfach keine Freude, er langweilte sich zu Tode und empfand diese Arbeit als einfach nur sinnlos.

Heute ist er dabei, sein eigenes Gesundheits-Business in die Wege zu leiten. Seine Themen mit denen er sich befasst sind Sport + Ernährung + Philosophie = Gesundheit. Mit diesen Themen, bzw. mit dieser Formel möchte er nun den Menschen helfen, ihr Leben in den Griff zu bekommen und ihnen Wege aufzeigen, wie sie sich von ihren Hautproblemen, ihrer Trägheit sowie Übergewicht aufgrund von Depressionen bis Burnout befreien können.

Er betreibt deshalb seit Anfang 2015 einen YouTube-Kanal, sowie einen Blog und natürlich auch eine Facebook Fanpage.
So und jetzt noch ein paar abschließende Worte: „The live is a Game, Play the Game“, also nehmt das Leben nicht zu ernst, denn schließlich ist es zum Leben da ;).
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Sebastian Freeletics

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Ryu Chan the Dragon oder eben kurz Ryu, lebt seit Anfang 2014 von Veganer Rohkost. Der Rohkostanteil seiner Ernährung ist seit November 2014 auf das Maximum der heutigen Zeit gestiegen, Kochen ist inzwischen nicht mehr nötig und wird auch in der Regel nicht mehr von ihm praktiziert. Auf die Vegane Rohkost ist er gestoßen, als er auf der Suche war, Heilung für seine Hautprobleme zu finden. Zum einen litt er von klein auf unter Neurodermitis und zum anderen quälte ihn lange Zeit ein chronisches Ekzem im Gesicht. Aber auch Depressionen machten ihm zu schaffen. Er ist gelernter Industriemechaniker und hat 3 für ihn lange Jahre als Maschinenbediener gearbeitet, bis er sich entschied, seinen ungeliebten Job zu kündigen, das war Ende März 2015. Es war für alle Beteiligten etwas plötzlich, doch die Arbeit an den Maschinen machte ihm einfach keine Freude, er langweilte sich zu Tode und empfand diese Arbeit als einfach nur sinnlos. Heute ist er dabei, sein eigenes Gesundheits-Business in die Wege zu leiten. Seine Themen mit denen er sich befasst sind Sport + Ernährung + Philosophie = Gesundheit. Mit diesen Themen, bzw. mit dieser Formel möchte er nun den Menschen helfen, ihr Leben in den Griff zu bekommen und ihnen Wege aufzeigen, wie sie sich von ihren Hautproblemen, ihrer Trägheit sowie Übergewicht aufgrund von Depressionen bis Burnout befreien können. Er betreibt deshalb seit Anfang 2015 einen YouTube-Kanal, sowie einen Blog und natürlich auch eine Facebook Fanpage. So und jetzt noch ein paar abschließende Worte: „The live is a Game, Play the Game“, also nehmt das Leben nicht zu ernst, denn schließlich ist es zum Leben da ;).

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