Pushups Liegestütze Weltmeister Roman Dossenbach
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„Zum Liegestütz Weltmeister in nur 60 Sekunden“ Die Story von Roman

Wie ich über mich hinaus gewachsen bin und mir den Pushup-Weltmeister-Titel verdiente

Ich bin Roman Dossenbach und bin Weltmeister der Liegestütze. Eine harte Vorbereitung liegt hinter mir. Ich habe gekämpft, gelitten und gewonnen. Alles für diesen einen Moment. Ich brauchte 60 Sekunden zum Weltrekord: Für die Meisten eine kurze Zeit – Für mich eine halbe Ewigkeit.

„Klick,klick,klick“ Leise, vertraut und rhythmisch dringt das metallische Geräusch des Liegestütz-Zählers zu mir durch, nimmt mich mit auf meine Reise. Zuschauer und Kameramann verschwinden aus meiner Gedankenwelt. 60 Sekunden in grellem Bewusstsein dehnen die Zeit. 1.7 Millionen Liegestützen in hartem Training der letzten 40 Monate komprimieren sich wie ein schwarzes Loch, entfesseln die antrainierte Energie auf diesen Moment.

60 Sekunden zum Weltrekord

Eine unglaubliche Zeit liegt hinter mir und noch mehr vor mir. Denn ich bin noch nicht müde und erst recht noch nicht fertig. 60 Sekunden zum Weltrekord. „Klick,klick, klick“ zeitlos dehnt sich der Raum, runter, Ellbogen raus, nicht wissend, hoffend tief genug zu sein, damit der Ellbogen die 90′ erreicht. Explosiv jage ich hoch bis die Arme fast gestreckt sind, nehme jede Bewegung wahr. Effizienz, um das optimale Ergebnis zu erlangen, die Richtlinien der Juroren in London knapp streifend, die geforderte Technik erfüllend: Das muss das Ziel sein. Jeder Millimeter zu viel kann am Schluss beim Ergebnis fehlen. Unermüdlich pumpen meine Arme, kurz analysiere ich meine Kraftreserven. Nichts deutet auf schleichende Ermüdung oder Verkrampfung hin.

40 Sekunden zum Weltrekord

Liegestütze RomanWieder dringt das Klicken durch, lässt mich die Konzentration wieder erhöhen. Ein Gefühl breitet sich in dem rasendem Tempo in mir aus. Schon fast unwirklich, nehme ich die Spannung wahr, das wärmende Gefühl in den Armen. Nur zehntel Sekunden dauert eine Bewegung, Wiederholung um Wiederholung reihen sich die Liegestützen wie Perlen auf einer Schnur auf. Keine Zeit für Korrekturen, immer wieder zwinge ich den Oberkörper nach unten, stemme mich gegen die Schwerkraft hoch. Es bricht die Phase an, bei der ich den letzten Weltrekord im April schlussendlich verloren habe.

30 Sekunden zum Weltrekord

31.03.2016 , die Tageswoche eine Zeitung aus Basel, Schweiz, würde gerne über mich berichten mit Video und ausführlichem Interview. Den Termin lege ich auf den späteren Nachmittag, damit ich meinen Job als Gebäude Techniker für diesen Tag noch erledigen kann und somit genügend Zeit für die Journalisten habe. „Hm“, denke ich am frühen Morgen vor dem Termin, wenn schon eine Reportage, dann richtig. Kurzfristig organisiere ich bei einem befreundeten Fitnesscenter einen Weltrekordversuch über eine Minute.

Zu schlagen waren damals 79 Liegestützen auf den Knöcheln. Alles lief gut, nur unterlief mir dabei ein Fehler, den ich erst später auf dem Video entdeckte. Mit einer Zahl von 85 übertraf ich den bestehenden Weltrekord klar, nur wurde der Rekord zu Recht von GWR nicht anerkannt.
Auch hier begleitete mich das Klicken und trieb mich an, allein fehlte mir die Konzentration auf meine mittlere Partie. Meine Hüfte schwang am Schluss wie ein Hula Hoop. Ok, also wieder was gelernt, weiter geht’s.

Klick, klick, klick, gerissen aus meiner kurzen Sekundenlangen Unkonzentration, presse ich meine Gesäßbacken zusammen. In den letzten 100’000 Pushups seit letzten April, automatisierte sich dieser Prozess, gehört zu meiner Routine im Training. Inzwischen fand ich auch zum spielerischen im Training, variiere mit kleinen Sätzen, gefolgt von langen arbeite ich zeitweise mit einer 5 Kilo Gewichtsweste. Ah da ist das Klicken wieder, mit dem Gefühl der Spannung im Gesäß und dem Pumpen der Arme. Kurz stoß ich die Luft aus, mit gesenktem Kopf powere ich weiter. Verschwende keine Zeit, keine Kraft und keine Konzentration.

20 Sekunden zum Weltrekord

Roman Push Up konzentrationStille breitet sich in mir aus, nur unwirklich streift mich die Anstrengung wie ein heisser Windstoß es tat, als ich in den arabischen Länder mein Geld verdiente. Lang ist es her, 37 Jahre als ich im damals noch relativ friedlichen Irak meine erste Arbeitsstelle antrat. 35 Jahre als ich in Bahrain zu den Liegestützen in meiner Freizeit fand. Dann eine lange Pause bis 2012 im Dezember als sich dann mein Bruder an meine Erzählungen von damals erinnerte und mir runtastic empfahl.

10 Sekunden zum Weltrekord

Klick, klick, klick wie lange 60 Sekunden sein können. Hämmernd schlägt mein Herz gegen die Brustwand, sehe innerlich pumpend das Blut in den Adern strömend zu den aufs äusserste strapazierten Trizeps und Pektorales. Bald müsste es geschafft sein, die Sekunden werden weniger, die digitale Anzeige nähert sich der 60,00.

5 Sekunden zum Weltrekord

Noch einmal beschleunige ich, versuch schneller als das Klicken zu sein, da ein lautes Stopp schallt durch den Raum. Noch eine tiefe Liegestütze dann auf die Knie. Ich komme wieder an im Raum das Klatschen wahrnehmend, pumpend von der Anstrengung, bin ich erst mal zufrieden, mein mir gegebenes Versprechen, durchzupowern, eingehalten zu haben.

Weltrekord

Weltrekord LiegestützeEin Blick zu den beiden Fitnesstrainern, die mir stolz die beiden „Tally Counter“, das mich begleitende Klicken verursachende mechanische Zählwerk, hinhalten. Roy Berger aus Kanada hatte Mitte Juni den Rekord auf 84 hochgepusht. Nun steht da auf den beiden Zählern 92. Ja, ich gab mir ein Versprechen, mindestens 85 zu erreichen. 2 Stunden vorher lag ich noch auf der Couch und visualisierte den Ablauf. Stellte mir vor wie es sich wohl anfühlt, 87 zu erreichen. Was fühlte ich nun, da ich weit mehr schaffte? Nein, ein wirkliches Glücksgefühl war es nicht, eher eine Gelassenheit, eine Bestätigung, was der Wille und zielgerichtetes Training bewirken können. Lasst mich trotzdem noch eines anmerken:

Nehmt jedes Training als Wettkampf, achtet auf gute Ernährung, vergesst aber trotzdem nie auch zu leben. Nur so schafft ihr es auch, ein Leben lang motiviert zu bleiben. Denn alles Extreme schadet Euch auf die Dauer nur.

Gute vegane Ernährung die fit macht und schmeckt findest du hier

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Euer Roman Dossenbach

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Sebastian Freeletics

Christian Wenzel ist ein erfolgreicher Unternehmer, Familienvater und Online Marketing Experte. Basierend auf seinem Lieblingszitat und Lebensmotto: "Wir dürfen selbst die Veränderung sein die wir in der Welt sehen möchten", startete er sein eigenes Unternehmen, welches er seit Anbeginn sehr erfolgreich führt! Das Thema Fitness war schon immer ein wichtiger Bestandteil seines Lebens. Mit dem selben Engagement, dass er für sein Unternehmen an den Tag legt, widmet er sich seinem Körper. Eine gesunde und vegane Ernährungsweise stehen hier ganz oben auf der Liste. Ebenso der richtige Sport und die Herausforderung für Geist und Körper in jederlei Hinsicht. Dies führte ihn zu Freeletics und auch dem Portal vegan-freeletics. Das eigene Erfolgsrezept und das Wissen darüber zu teilen um anderen Menschen zu helfen ist seine Mission. Freeletics ist mehr als ein Workout. Wenn Du die Herausforderungen von freeletics meisterst, meisterst Du auch alle anderen Herausforderungen Deines Lebens. Mehr über Christian Wenzel und sein Unternehmen gibt es unter dbranding.de und unter: facebook.com/christian.wenzel2

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